Der Aufsatz untersucht den Zusammenhang zwischen planmäßigem Sparen (in Pensionsfonds und Lebensversicherungen) und dem Kapitalmarkt sowohl theoretisch wie empirisch. Auf der theoretischen Ebene wird gezeigt wie planmäßiges Sparen die Entwicklung des Kapitalmarkts und des Wachstums über verschiedene Kanäle beeinflußt. Es wird argumentiert, dass im Bereich institutioneller Anleger planmäßiges Sparen besonders effektiv ist, um den Kapitalmarkt weiter zu entwickeln, da es sich um langfristige Anlagen und illiquides Vermögen im Portfolio der Sparer handelt. Auf der empirischen Ebene wird untersucht, ob die Weiterentwicklung der Kapitalmärkte zu mehr planmäßigem Sparen führt oder ob planmäßiges Sparen die Weiterentwicklung der Kapitalmärkte anstößt. Die empirische Evidenz weist darauf hin, dass die Kausalrichtung vom planmäßigem Sparen hin zur Weiterentwicklung der Kapitalmärkte weist.
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Catalán et al. (2000) studied this question.
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