Corrected by: Erratum: Multiples Myelom TumorDiagnostik & Therapie eFirst DOI: 10.1055/a-2482-5825 Das Multiple Myelom ist die zweithäufigste hämatologische Erkrankung und gekennzeichnet durch eine maligne Proliferation klonaler Plasmazellen. Das klinische Bild ist heterogen – es reicht von asymptomatischen Zufallsbefunden bis hin zu ausgeprägten Schmerzen aufgrund ossärer Läsionen oder schweren Nierenfunktionseinschränkungen. Dies erfordert oft eine interdisziplinäre Behandlung. Die therapeutischen Fortschritte der letzten Jahre sind enorm. Kernaussagen Das Multiple Myelom gilt bis heute als nicht heilbare Erkrankung, jedoch haben sich die therapeutischen Optionen in den letzten Jahren deutlich verbessert. Vorstufen des Multiplen Myeloms sind die monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz und das Smoldering Multiple Myelom. Sie erfordern regelmäßige Verlaufskontrollen. Eine Therapieindikation besteht bei Vorliegen von Endorganschäden oder definierten Biomarkern nach den SLiM-CRAB-Kriterien. In der Erstlinientherapie ist eine Induktion mit nachfolgender Hochdosistherapie und autologer Stammzelltransplantation weiterhin der Goldstandard für Patienten bis 70 Jahre ohne relevante Komorbiditäten. In der Regel werden Kombinationstherapien gegenüber Monotherapien bevorzugt. Strahlentherapien sind häufig ergänzend zur Systemtherapie indiziert. Gegenstand aktueller Studien ist u.a. der Einsatz von CAR-T-Zellen und bispezifischen Antikörpern in frühen Therapielinien. Supportivtherapien wie eine Osteoprotektion und antiinfektive Prophylaxen sind wichtig zur Vermeidung von Komplikationen. Renale Komplikationen sind häufig und oft prognoselimitierend. Der frühe Beginn einer Systemtherapie ist entscheidend.
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Besemer et al. (2024) studied this question.
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