Open Educational Resources (OER) wird im Rahmen der OER-Strategie des Bundes eine zentrale Bedeutung beigemessen (BMBF 2022). Der hier vorgestellten Hochschule ist die Förderung von OER ein besonderes Anliegen, was in einem Kompetenzzentrum OER realisiert wird. Bislang lag der Fokus bezüglich der Thematik OER auf den Lehrenden. Studierende spielten eine untergeordnete Rolle. Dies soll sich im Sinne der Co-Creation von Materialien ändern: Studierende sollen aktiv in den OER-Kreislauf einbezogen und ihre Beteiligung soll evaluiert werden. Daher wurde vom Kompetenzzentrum eine Online-Studierendenbefragung zu deren genereller Einstellung zum Teilen von Bildungsmaterialien durchgeführt, an der sich 322 Studierende aus allen Fakultäten beteiligten. Der Fragebogen befasst sich, angelehnt an die Evaluationen von Grimm und Rödel (2020), Chen und Hendricks (2023) sowie Buntins et al. (2024), mit der Einstellung und den Kenntnissen Studierender zu OER und Creative-Commons-Lizenzen, unter denen Lernmaterialien geteilt werden, sowie den verwendeten Plattformen und Bedingungen. Ausgehend von den Forschungsfragen werden Auswahl und Ausgestaltung der Forschungsmethode, Auswertungsprozedur und ausgewählte Ergebnisse beschrieben. Hervorzuheben sind dabei die Erkenntnisse über die Studierendeneinstellung bezüglich Offenheit und Bedenken zum Teilen. Auch soll kritisch reflektiert werden, ob die Evaluationsmethode und das Befragungsdesign zur Beantwortung der Forschungsfragen geeignet waren und was für eine erneute Umfrage überarbeitet werden müsste.
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Buschler et al. (2026) studied this question.
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