Studies on intraspecific incompatibility in Pityogenes chalcographus L. (Col., Scolytidae) Fertility of 13 North and Central European strains of Pityogenes chalcographus was comparatively studied in the laboratory and crossing experiments between some of these strains were performed. Differences in fertility and reproductive incompatibility between certain strains could be recognized. Incompatibility obviously comes from cytogenetical and, particularly, physiological effects, by which egg mortality is increased and egg production sometimes seriously is reduced. There is much variation in the degree of incompatibility, due to the origin of the pairing partners. Zusammenfassung Die Fertilität von 13 nord‐ und mitteleuropäischen Herkünften des Kupferstechers, Pityogenes chalcographas L., wurde unter standardisierten Laborbedingungen geprüft. Höchste Fortpflanzungsleistung bei geringster Eimortalität ergaben Herkünfte aus den natürlichen Verbreitungsgebieten der Fichte. Durch Kreuzungsexperimente wurde die fortpflanzungsbiologische Verträglichkeit verschiedener Populationen untereinander geprüft. Die Paarungsergebnisse von allopatrischen Partnern ließen verschiedene Grade von Inkompatibilität zwischen den Populationen erkennen. In Extremfällen, wie z. B. der Kreuzung zwischen Weibchen aus Baindt/Oberschwaben und skandinavischen Männchen, verursachte sie eine Reduktion der Nachkommenschaft ‐ ausgedrückt durch die Anzahl der Junglarven pro Weibchen ‐ um 90%. Inkompatibilität kommt auch zwischen Populationen aus demselben Teilareal der Fichtenverbreitung vor. Die Inkompatibilität wird durch physiologische und cytogenetische Faktoren hervorgerufen. Die Verminderung der Eiablage wird auf physiologische Ursachen zurückgeführt, möglicherweise auf eine ungenügende Stimulationswirkung des aufgenommenen Sperma. Die Reduktion der Nachkommenschaft beruht in erster Linie auf diesem Effekt, während die Eimortalität, die vermutlich auf cytogenetischen Unterschieden basiert, diesbezüglich eine wesentlich geringere Rolle spielt. Physiologische und cvtogenetische Unverträglichkeit sind zwar häufig gekoppelt, doch ist dies nicht immer der Fall. Es ist noch unbekannt, ob auch ethologische Barrieren bestehen.
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E. Führer (1977) studied this question.
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