Prolaktin bei Azoospermie-Patienten und seine Beziehung zur Hodenmorphologie, zum Serum-Testosteron und zu den Gonadotropin-Werten Bei 15 Männern mit Azoospermie im Ejakulat wurde die Hodenhistologie sowie der jeweilige Wert für Testosteron, Gonadotropine und Prolaktin untersucht. Nach der Hodenhistologie wurden vier Gruppen eingeteilt: a) normale oder mäßige Hypospermatogenese (n=5), b) schwere Hypospermatogenese oder spermatogenetischer Stillstand (n=3), c) Sertoli-Zell-Syndrom (n=3) und d) totale Tubulusatrophie (n=5). In den Gruppen a und b ergaben sich niedrigere Werte für FSH und LH gegenüber den Gruppen c und d. Für Prolaktin ergab sich keinerlei Korrelation, so daß der Schluß gezogen wird, es würde kein feedback-Mechanismus zwischen der Spermatogenese und der Prolaktin-Sekretion bestehen. Lediglich in 4 Fällen ergaben sich erhöhte Werte für Prolaktin. Es wird die Schlußfolgerung gezogen, daß zwischen der Hodenhistologie und den Serum-Prolaktinwerten keine Beziehungen bestehen, woraus etwa die Konsequenz abzuleiten wäre, daß erhöhte Prolaktinwerte allgemein mit herabgesetzten Testosteronwerten gekoppelt sind; darüberhinaus besteht keine Beziehung zwischen den Serum-Gonadotropinen und den Prolaktin-Werten.
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Suominen et al. (2009) studied this question.
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