Summary In the present report attention is drawn to clinical and hormonal changes in heifers following experimental or natural infection with bovine virus diarrhoea virus in early pregnancy. Three heifers were infected experimentally and one naturally at pregnancy stages from 29–41 days. A leukopenia was seen 5–7 days after infection. All four animals experienced foetal death. Two of them aborted and in two the foetus was resorbed. Oestrus was observed at the expulsion of the foetus or in connection with vaginal discharge. Peripheral blood plasma levels of progesterone and the main blood plasma metabolite of prostaglandin F 2α (15‐keto‐13,14‐dihydro‐PGF 2α ) were analysed. Diagnosis of pregnancy and embryonic/foetal viability were monitored by ultrasound. The interrelationship between infection and reproductive endocrinology is discussed and the importance of avoiding infection in early gestation is pointed out. It may easily pass unobserved and can thereby cause serious economic loss. Zusammenfassung Das Virus der bovinen Virus‐Diarrhoe als Ursache für den frühen Fruchttod bei der Kuh Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind klinische und hormonale Veränderungen bei Kalbinnen nach experimenteller oder natürlicher Infektion mit dem Virus der bovinen Virus‐Diarrhoe. Drei Kalbinnen wurden nach 29‐ bis 41tägiger Trächtigkeit experimentell und eine Kalbin auf natürliche Weise infiziert. 5 bis 7 Tage nach der Infektion wurde eine Leukopenie beobachtet. Bei allen 4 Tieren starben die Früchte ab. Zwei Tiere abortierten und bei zweien wurde die Frucht absorbiert. Nach dem Abgang des Foetus bzw. im Verlauf von vaginalem Ausfluß wurden die Tiere brünstig. Im peripheren Blut wurde die Plasmakonzentration von Progesteron sowie der wichtigsten Prostaglandin F 2α ‐Metaboliten (15‐keto‐13,14‐dihydro‐PGF 2α ) bestimmt. Die Trächtigkeitsdiagnose sowie der Nachweis lebender bzw. toter Früchte erfolgte mittels Ultraschall. Der Zusammenhang zwischen Infektion und Fortpflanzungshormon‐Status wird diskutiert, und es wird auf die Wichtigkeit der Vermeidung der Infektion während der Frühträchtigkeit hingewiesen. Die Infektion kann leicht unerkannt bleiben und damit schwere wirtschaftliche Schäden verursachen.
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Carlsson et al. (1989) studied this question.
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