Studie über den männlichen Antifertilitätswirkstoff Gossypolazetat V. Effekt von Gossypolazetat auf die Fertilität männlicher Ratten Gossypolazetat wurde männlichen Ratten in einer Dosierung von 7,5 mg/Tier/Tag an sechs Wochentagen über 10 Wochen verabreicht. Nach neun Behandlungswochen konnte keine Implantation bei denjenigen weiblichen Tieren festgestellt werden, die sich mit behandelten männlichen Tieren gepaart hatten. Nach 1 Owöchiger Behandlung mit Gossypol waren sämtliche Spermatozoen im vas deferens unbeweglich. Unter dieser Behandlung wurde keine Veränderung des Körpergewichts und des Gewichtes der akzessorischen Geschlechtsorgane bemerkt. Ebenfalls unbeeinflußt blieben die Plasmaspiegel von LH und FSH, HCG-Bindung im Hoden, Succinatdehydrogenase- und ATPase-Aktivität in Leber, Niere und Hoden. Die histologische Untersuchung der Hoden ergab eine partielle Schädigung der Tubuli seminiferi. Hohe Einzeldosen von Gossypol hatten keine signifikanten Veränderungen in Körpergewicht und Gewicht der Hoden und akzessorischen Geschlechtsorgane zur Folge. Nach Behandlung waren die ATPase-Aktivität im Hoden signifikant vermindert, die Enzym-Aktivitäten in Leber und Niere jedoch nur bei hohen Dosen beeinträchtigt. Die Behandlung mit Gossypol hatte keinen Einfluß auf die histologische Struktur des Hodens. Durch intratestikuläre Anwendung von Gossypol wurde lokal eine Schädigung hervorgerufen. Gossypol hatte keine Wirkung auf die J125–FSH Bindung im homogenisierten Rattenhoden in vitro.
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Kalla et al. (2009) studied this question.
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