Bei 85 Hydrozephalus-Fällen, die mit einem ventrikulo-venösen Shunt behandelt wurden, mußten 27mal weitere Operationen bei 14 Kindern wegen der Verlegung des Ventrikelkatheters durchgeführt werden. 17mal wurde die Verlegung des Katheters durch Gewebe vom Plexus choroideus verursacht. In 7 Fällen erfolgte eine Exstirpation des Plexus und verhütete eine nochmalige Verlegung des Ventrikelkatheters. Wenn bei einem Kind der Shunt in situ ist und dennoch Zeichen einer Progredienz des Hydro-zephalus vorhanden sind, sollte auf alle Fälle revidiert werden, gleich ob das Ventil zu funktionieren scheint oder nicht. Ein Ventil, das bei der Palpation nicht zu funktionieren scheint, sollte nicht revidiert werden, solange das Kind keine Zeichen einer Progredienz des Hydrozephalus zeigt. Wiederholte Verlegung eines Ventrikelkatheters durch Gewebe vom Plexus choriodeus ist eine Indikation zur Plexusexstirpation auf der Seite des Shunts.
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Andersson et al. (1966) studied this question.