Zusammenfassung Es war das Ziel dieser Arbelt herauszuiinden, welche Beziehung zwischen radiologischen Befunden, insbesondere, wenn sie allein vorkommen, und dem klinischen Erscheinungsbild der Podotrochlose besteht.In einem Zeitraum von 5 Jahren wurden insgesamt 521 Strahlbeine von 261 Pferden untersucht.93 Pferde zeigten kiinische Anzeichen von Podotrochlose.168 Pferde waren klnisch in Bezug auf diese Erkrankung unauffällig.Zur radiologischen Untersuchung wurde die Technik nach Oxspring (DPr-PaDiO), die latero-mediale (LM) und die tangentiale Projektion (Pa45oPr PaDiO) herangezogen.Strahlbeine mit nur einem pathologischen Böntgenbefund treten selten auf.Befunde wie veränderte "Canales sesamoidales (CS)", "Zubildungen", "unscharfe Abgrenzung" von Spongiosa und Knochenendplatte sowie "Aufrauhung der Facres flexoria" zeigten das häufigste Vorkommen als ALleinbefund.ln den meisten dieser Fälle lautete die radiologlsche Diagnose "verdächtig für Podotrochlose".Diese Befunde kamen aber häufiger bei lahmheitsfreien Pierden vor.Besonders die Überbewertung der veränderten CS führte zu einer härteren radiologi schen Beurteilung im Vergleich zu den klinischen Befunden.Nur die deutlich deformierten CS ("Lollipops") zeigten eine hohe Assoziation zu klinischen Symptomen der Podotrochlose, kamen dann aber fast immer in Komb nation mit anderen, für Podotrochlose pathognostischen, Veränderungen vor.Zusammenfassend kann gesagt werden, daB die Überernstimmung mit der klinischen Diagnose um so göBer ist, je mehr pathologische Röntgenbefunde an einem Strahlbein vorhanden sind.Aus diesem Grund ist es unbedingt zu empfehlen, radiologische Untersuchungen mit allen drei Aufnahmerichtungen durchzuführen, urn eine qualifizierte radiologische Diagnose zu stellen.Schlüsselwörter: fferd,
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Seyrek‐Intas et al. (1999) studied this question.
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