Cage experiments were carried out in which the parasitoids Aphidius colemani Viereck and Ephedrus cerasicola Starý competed for a limited number of Myzus persicae Sulzer on a paprika plant at 21°C. Usually 10 ♂ ♂ + 10 ♀ ♀ or 20 ♂ ♂ + 20 ♀ ♀ of each species were released into the cage. The outcome of the competition after one generation was assessed by mummy production, or in some experiments by dissection of aphids. When the parasitoids parasitized simultaneously throughout their lives, almost only Ephedrus mummies appeared. Very few Aphidius mummies were produced compared to the numbers in control cages containing Aphidius only. When Aphidius was allowed to parasitize alone for 8 h, 1 d, 2 d, 3 d or 4 d before Ephedrus was released into the same cage, and the two species were then kept together for the rest of their lives, Aphidius produced a significant number of mummies only when it preceded Ephedrus by 4 days. Reduced oviposition activity by Aphidius, due to either adult interference between the two species or discrimination against Ephedrus‐parasitized aphids, could not explain the low number of Aphidius mummies when the two species competed throughout their lives. The most likely explanation is that multiparasitism is involved, which evidently favoured Ephedrus. Daily dissections in some competition experiments revealed that in spite of a high parasitization level, which could be above 90% in some aphid samples, only 3% of the parasitized aphids contained two parasitoids that could be different species. Only one of the 794 parasitized aphids was positively shown to be multiparasitized, with two first instar larvae. Few Aphidius larvae were found in the dissections. It is suggested that multiparasitism is only apparently low because the competition takes place when at least Aphidius is in the egg stage. This stage is sometimes difficult to detect by dissection. Zusammenfassung Interspezifische Konkurrenz zwiscken den beiden Aphiden‐Parasitoiden Aphidius colemani Viereck und Ephedras cerasicola Starý (Hym., Aphidiidae) Im Labor wurde bei einer konstanten Temperatur von 21 °C die interspezifische Konkurrenz zwischen Aphidius colemani und Ephedras cerasicola untersucht. Als Wirte wurden eine begrenzte Anzahl von Myzus persicae, die auf Paprikapflanzen gehalten wurden, angeboten. In den meisten Experimenten wurden je 10 bzw. 20 Männchen und Weibchen einer Art in die Versuchskäfige gesetzt. Die Bestimmung des Parasitierungserfolgs einer jeden An erfolgte durch Auszählen der geschlüpften Parasiten oder zum Teil auch durch Sezierung der Läuse. Wenn beide Parasitoidenarten während ihrer gesamten Lebensdauer gemeinsam gehalten wurden, schlüpfte fast nur E. cerasicola. Die Parasitierung durch A. colemani war im Vergleich zur Kontrollzucht, die A. colemani als einzige Parasitoidenart enthielt, sehr gering. Hatte A. colemani zunächst die Möglichkeit 8 h, 1, 2, 3 oder 4 Tage zu parasitieren, bevor E. cerasicola zugesetzt wurde und anschließend beide Arten für die restliche Lebensdauer gemeinsam gehalten wurden, so konnte A. colemani nur bei einem viertägigen Vorsprung einen beträchtlichen Parasitierungserfolg aufweisen. Die Unterlegenheit von A. colemani gegenüber E. cerasicola bei gemeinsamer Haltung konnte nicht durch eine reduzierte Eiablageaktivität von Aphidius erklärt werden, die auf einer gegenseitigen Beeinflussung der Adulten oder Ablehnung der durch Ephedrus parasitierten Läuse beruhen könnte. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, daß der Multiparasitismus kompliziert ist und dadurch offensichtlich Ephedrus begünstigt wird. Durch eine tägliche Sezierung bei einigen Experimenten konnte gezeigt werden, daß trotz eines hohen Parasitierungsgrades von zum Teil über 90 % nur 3 % der untersuchten Läuse möglicherweise zwei Parasitoide verschiedener Art enthielten. Nur bei einer von 794 parasitierten Läusen konnte sicher Multiparasitismus festgestellt werden. Bei der Sezierung konnte A. colemani nur selten gefunden werden. Es wird vermutet, daß Multiparasitismus anscheinend sehr selten ist, weil im Eistadium, welches bei der Sezierung nur sehr schwer festzustellen ist, Konkurrenz zwischen den beiden Arten auftritt.
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Hågvar et al. (1988) studied this question.
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