climate change in Iran has been presented. This paper briefly reviews the present state of knowledge and identifies future perspectives of paleoclimatic research in Iran. Paleoclimatic deductions have mainly been based on geomorphic evidence and, more recently, also on stratigraphical investigations including the physical dating of sediments. In northern and western Iran climate changed between dry and cold climatic conditions during the stadials and moist and warm conditions during the interglacials. Lake sediments and loess deposits also suggest moisture increases during interstadials of the Last and Pe nultimate Glacials. In western Iran, the Younger Dryas and the Lower Holocene were most probably characterized by dry climatic conditions. Overall, the climatic cycles and events known from other parts of the globe are rarely documented in Iran and our picture of past climate change there is patchy and incomplete. More proxy-information and geochronological data are needed, in particular for central and southern Iran. The sedimentary records of lakes and playas as well as loess deposits hold a strong potential to identify climate signals and the paleoclimate information of speleothems or tree-rings has not yet been challenged. Zusammenfassung: Das im Wesentlichen mediterrane Klima des Iran wird durch die Drucksysteme des Sibirischen Hochs, der zyklonalen Depressionen und des SW Monsuns bestimmt. Die Intensitaten und Positionen dieser Drucksysteme variier ten in der geologischen Vergangenheit, was zu Klimawechseln und Folgen fur die Landschaftsgenese in diesem naturraumlich vielseitigem Land gefuhrt haben wird. Unlangst wurden neue Belege fur quartare Klimawechsel in Iran prasentiert. Dieser Beitrag stellt den aktuellen Kenntnisstand zusammen und zeigt Perspektiven fur kunftige palaoklimatische Forschungen auf. Schlussfolgerungen iiber das Palaoklima Irans wurden bisher im Wesentlichen aus geomorphologischen Hinweisen gewon nen und in jungerer Zeit auch aus stratigraphischen Untersuchungen und physikalischen Altersdatierungen von Sedimenten. Demnach wechselte das Klima in Nord- und Westiran von trocken-kalten Bedingungen wahrend der Stadiale zu feucht warmen Verhaltnissen wahrend der Interglaziale. Seesedimente und Lossablagerungen deuten auch Phasen vergleichsweise feuchterer Bedingungen wahrend des letzten und vorletzten Glazials an, die wahrscheinlich mit Interstadialen zu korrelieren sind. In Westiran waren die Jiingere Dryas und das untere Holozan sehr wahrscheinlich durch trockene Klimaverhaltnisse gekennzeichnet. Insgesamt sind die aus anderen Regionen bekannten Klimazyklen und -ereignisse noch wenig dokumen tiert und unser Bild des Klimawandels in der Region ist daher sehr luckenhaft und unvollstandig. Vor diesem Hintergrund werden mehr Proxy-Informationen und geochronologische Daten benotigt, insbesondere iiber Zentral- und Siidiran. Die Sedimentarchive der iranischen Seen und Playas sowie Lossablagerungen bieten ein groBes Potential, weitere Klimasignale zu identifizieren. Dies gilt auch fur die noch kaum untersuchten Klimaarchive von Speleothemen und Baumringen.
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Martin Kehl (2009) studied this question.
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