The influence of sex, age, nutrition, sterilization, marking and handling of the olive fruit fly, Dacus oleae (Gmel.), on flight propensity, distance flown, flight speed and flight pattern was investigated with a multi‐rotor flight‐mill system. Females and older flies showed higher flight capacity than males and younger insects, respectively. Flight characteristics of insects reared on artificial diet were inferior to those reared on olives. No adverse effect of irradiation (8 krad) or chilling was detected. Although insects marked with a fluorescent powder or KRYLON® flew similar distances, the former flew more individual flights than the latter. Zusammenfassung Die Flugleistung von Olivenfliegen, Dacus oleae, gezüchtet auf Oliven und künstlichen Substraten Der Einfluß von Geschlecht, Alter, Nährsubstrat, Sterilisation, Markierungsverfahren und Kühllagerung von Imagines auf die Flugleistung von Dacus oleae wurde mit einer Flugapparatur (Flugmühle mit 20 Dreharmen) unter definierten Laborbedingungen untersucht. Obschon solche Testverfahren im Laboratorium darauf ausgerichtet sind, vor allem Unterschiede in den Meßgrößen verschiedener Herkünfte oder Behandlungsverfahren an Fruchtfliegen festzustellen und somit keine direkten Folgerungen auf das Verhalten der Versuchstiere im Freiland zulassen, sind sie doch geeignet, statistisch auswertbare Grundlagen zu liefern, welche für die Planung und Interpretation von Freilandversuchen fast unentbehrlich sind. Weibchen und ältere Tiere zeigten ein höheres Flugpotential als Männchen oder junge Individuen. Die gemessenen Flugparameter waren bei Fliegen, welche während vieler Generationen auf künstlichen Substraten im Laboratorium gezüchtet worden waren, signifikant geringer als bei Vergleichstieren aus natürlichen Oliven. Die Sterilisation mit Gammastrahlen sowie die Abkühlung zu Transportzwecken zeigten keine offensichtliche Beeinflussung der Flugleistung, doch wurde festgestellt, daß die weitverbreitete Markierungsmethode mittels fluoreszierenden Farbpulvers das Flugmuster nachhaltig beeinflußte. Die frühzeitig eintretende Erschöpfung der Testtiere, welche möglicherweise durch die Blockierung des Respirationsapparates durch die feinen Farbpartikel hervorgerufen wurde, konnte bei der Anwendung der Krylonmarkierung nicht mehr nachgewiesen werden. Die Laborbefunde werden mit Freilanddaten verglichen und diskutiert.
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Remund et al. (1976) studied this question.
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