Larven von Meloidogyne javanica und M. hapla werden hauptsachlich durch die der Zellstreckung unterworfenen Abschnitte in den Wurzeln der Wirtspflanzen angelockt. Dies ist die Region des niedrigsten Oxydations-Reduktions-Potentials. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass pflanzenparasitare Nematoden hauptsachlich von den Wurzeln angelockt werden gemass einem Potential-Gradienten, der durch Erniedrigung der Redoxpotentiale entsteht. Der Kontakt mit der Wurzel wird durch diese niedrigen Potentiale und auch durch die Saurenatur der Protoplasma-Grenzschichten herbeigefuhrt. Faktoren, wie Wurzelsekrete, Bodenfeuchtigkeitsgehalt, Temperatur und pH, beeinflussen samtlich diesen primaren Effekt und spielen auch sekundar eine wichtige Rolle. Eine chromatographische Analyse zeigt, dass Glutaminsaure die haufigste Aminosaure in Tomatenwurzelexudaten ist. Larven werden durch sie in 1% Agar angelockt. Die Anlockung wird bei Verwendung eines Anionen-Austauschers verstarkt. Reduzierende Stoffe, wie Natriumdithionit, Cystein und Ascorbinsaure, wirken auf die Wurzelgallenlarven anlockend, namentlich Dithionit. Giberellinsaure lockt die Larven ebenfalls an, wahrend β-Indolylessigsaure, Trytophan, Dignitonin, Ouabain, Riboflavin und Natriumthioglycollat unwirksam sind. Lebende Systeme sind fahig, die Existenz eines Gradienten aufrecht zu erhalten und damit auch ihre Wirkung fur langere Zeit beizubehalten. Wurzeln, E. coli und die Larven selbst konnen samtlich das Potential erniedrigen, zur Entstehung eines Gradienten fuhren und damit eine Anlock-Reaktion verursachen. Von der ohigen Hypothese wurde Gebrauch gemacht, um eine Erklarung fur die interessanten, aber nicht vollstandig klaren Ergebnisse vorzubringen, die von einem fruheren Forscher auf diesem Gebiet erhalten wurden.
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Alan F. Bird (1959) studied this question.
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