Effects of food quantity on fertility and longevity of Aphidoletes aphidimyza (Rond.) (Dipt.: Itonididae). The larvae of the gall midge Aphidoletes aphidimyza are predacious on many aphid species. In laboratory the bionomics of the gall midge was studied. At 15, 21 and 27°C the development of larval stages lasted to 6.7, 3.8 and 3.0 days, respectively. The pupation took place in the upper layer of soil. The adults, emerging 12–14 days later, were active at night only. The longevity of adults amounted to about one week. The females laid an average of about 70 eggs each. The number of aphids, fed by one gall midge larva depended on kind and age of prey. One larva fed an average of 28 Myzus persicae 1–2 days old, or of 10 M. persicae 6–7 days old. However in the case of Acyrthosiphon pisum the age of prey was without effect. Not all of the dead aphids were sucked out. The percentage of aphids not completely sucked out depended on age of predator as well as on weight of prey. Young gall midge larvae were able to hunger for 2 days, old larvae for 7 days. The minimal number of aphids, necessary for larval development of the gall midge amounted to 7 M. persicae. Within the range of density observed, the number of aphids fed by one predator larva was proportional to the logarythm of prey density. Decrease of food caused small adults of gall midges as well as decrease of weight of ovaries and a delay of egg maturity. Presence of aphids and/or honey dew lengthened the longevity of females and supported the maturing of eggs. The consequences of differences in food of gall midges on the population dynamics of predator and prey are discussed. Zusammenfassung Die Larven der Gallmücke Aphidoletes aphidimyza (Rondani 1847) leben polyphag von Blattläusen. In Laborversuchen wurden Einzelheiten ihrer Biologie und vor allem der Einfluß der Ernährung auf die Fruchtbarkeit untersucht. Die Larven schlüpften bei Zimmertemperatur nach 2,5‐3 Tagen aus den Eiern und erreichten unter optimalen Ernährungsbedingungen bei 27° C nach 3,0 Tagen, bei 21° C nach 3,8 Tagen und bei 15° C nach 6,7 Tagen die Verpuppungsreife. Sie verpuppten sich dann in der obersten Bodenschicht (meistens bis 1 cm Tiefe). Nach 12‐14 Tagen (Zimmertemperatur) schlüpften die Imagines, die nur nachts aktiv waren. Die Weibchen legten etwa eine Woche lang, die Männchen etwas kürzer. Das einzelne Weibchen legte im Schnitt etwa 70 Eier, davon mehr als die Hälfte am 2.‐4. Tag nach dem Schlüpfen. Die Kopula war Voraussetzung für die Eiablage. Die Anzahl der Blattläuse, die von der einzelnen Larve während ihrer Entwicklung abgetötet wurden, war von Art und Alter der Beutetiere abhängig. Bei reichlichem Nahrungsangebot wurden im Mittel 28 Pfirsichläuse (M. persicae) im Alter von 1‐2 Tagen oder 10 im Alter von 6‐7 Tagen vernichtet; die Zahl der vertilgten Erbsenläuse (A. pisum) war mit 13 Tieren in beiden Altersstufen gleich groß. Die Temperatur hatte nur geringen Einfluß auf den Nahrungsverbrauch. Die weitaus meisten Blattläuse wurden an den beiden letzten Tagen der Larvenentwicklung getötet. Nicht alle getöteten Beutetiere wurden vollständig ausgesaugt. Der Anteil der unvollständig genutzten hing vom Alter der Larve sowie von Menge und Größe der gebotenen Blattläuse ab. Bei niedrigem täglichem Nahrungsangebot war die Entwicklungsdauer der Larven etwas verlängert. Eilarven konnten bis zu 2 Tagen ohne Nahrung leben, ältere Larven bis zu 7 Tagen. Die Entwicklungsdauer verlängerte sich dann etwa proportional zur Hunger‐phase. Der Nahrungsverbrauch während der Larvenentwicklung konnte bei geringem Angebot bis auf 7 Pfirsichläuse (1‐2 Tage alt) reduziert werden, ohne daß Verluste eintraten. Die Anzahl vernichteter Blattläuse pro Larve war im geprüften Dichtebereich etwa dem Logarithmus der Beutedichte proportional. Der Anteil unvollständig ausgesaugter Blattläuse stieg mit deren Populationsdichte. Mit abnehmender Blattlausdichte verhungerte ein steigender Anteil der Gallmückenlarven vor der ersten Nahrungsaufnahme. Die mittlere tägliche Mortalität der Blattläuse nahm daher mit wachsender Populationsdichte zunächst zu und dann wieder ab. Verringerte Nahrungsaufnahme während der Larvenentwicklung führte zu kleinen Imagines. Bei den Weibchen war besonders die Größe der Ovarien reduziert und die Reifung der Eier verzögert. Die Anzahl abgelegter Eier pro Weibchen konnte durch geringes Beuteangebot bis auf durchschnittlich 35 gesenkt werden gegenüber 171 nach reichlicher Ernährung. Die Lebensdauer erwachsener Weibchen war bei Anwesenheit von Blattläusen bzw. Honigtau verlängert, die Reifung der Eier stark gefördert. Die Folgen unterschiedlicher Ernährung der Gallmückenlarven für die Populations‐dynamik von Räuber und Beute werden diskutiert.
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Nedim Uygun (1971) studied this question.
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