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Ein Patient mit einer lokalisierten HTLV-I-assoziierten lymphoproliferativen Erkrankung, die fälschlicherweise als Hodgkin-Krankheit diagnostiziert wurde, wird vorgestellt. Das Serum des Patienten war im Enzym-Linked Immunosorbent Assay (ELISA), Western Blot und Radioimmunpräzipitation negativ für HTLV-I-Antikörper. Tumorgewebe-DNA war im Southern Blot negativ für HTLV-I, zeigte jedoch positive Ergebnisse für spezifische HTLV-I-Sequenzen bei der DNA-Amplifikation mittels Polymerase-Kettenreaktion. Wir schließen daraus, dass die klinische und pathologische Diagnose eines HTLV-I-assoziierten Lymphoms schwierig sein kann und mit der Hodgkin-Krankheit verwechselt werden kann. Extrem empfindliche molekularbiologische Techniken können erforderlich sein, um eine Diagnose eines HTLV-I-induzierten Lymphoms zu stellen.
Duggan et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.