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1 Globale Messungen der atmosphärischen Methan (CH4) Konzentrationen zeigen weiterhin eine große interannuelle Variabilität, deren Ursprung nur teilweise verstanden ist. Hier quantifizieren wir den Einfluss der El Niño–Southern Oscillation (ENSO) auf die CH4-Emissionen aus Feuchtgebieten, die als der dominante Beitrag zur interannuelle Variabilität der CH4-Quellen angesehen werden. Wir verwenden ein einfaches Feuchtgebiet-CH4-Modell, das die Variabilität der Feuchtgebietsausdehnung und des Boden-Kohlenstoffs erfasst, um die räumliche und zeitliche Dynamik der CH4-Emissionen aus Feuchtgebieten von 1950–2005 zu modellieren und vergleichen diese Ergebnisse mit einem ENSO-Index. Wir sind in der Lage, einen großen Teil der globalen und tropischen Variabilität der CH4-Emissionen aus Feuchtgebieten durch Korrelation mit dem ENSO-Index zu erklären. Wir stellen fest, dass wiederholte El Niño-Ereignisse in den 1980er und 1990er Jahren einen beitragenden Faktor zur Reduzierung der CH4-Emissionen und zur Stabilisierung der atmosphärischen CH4-Konzentrationen darstellten. Eine Erhöhung der Emissionen aus der borealen Region würde wahrscheinlich das Feedback zwischen ENSO und der interannuelle Variabilität der globalen CH4-Emissionen aus Feuchtgebieten verstärken. Unsere Analyse betont, dass die Klimavariabilität einen signifikanten Einfluss auf die CH4-Emissionen aus Feuchtgebieten hat, was bei der Betrachtung zukünftiger Trends bei CH4-Quellen berücksichtigt werden sollte.
Hodson et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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