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Der Prozess der immunologischen Kostimulation zwischen APCs und T-Zellen wird durch Protein-Ligand:Rezeptor-Interaktionen vermittelt. Bis heute sind kostimulatorische Rezeptoren, von denen bekannt ist, dass sie von T-Zellen exprimiert werden, die strukturell verwandten Proteine CD28 und den induzierbaren Kostimulator (ICOS). Die Liganden für menschliches und mausliches ICOS, menschliches GL50 (hGL50) und mausliches GL50 (mGL50), wurden kürzlich kloniert und zeigten sequenzielle Ähnlichkeit mit den CD28-Liganden B7-1 und B7-2. Die Untersuchung von mGL50 cDNA-Transkripten mittels 3'RACE offenbarte eine alternativ gespleißte Form, mGL50-B, die ein Proteinprodukt mit einem divergenten 27-amino-säure langen intrazellulären Domäne kodiert. Sowohl mGL50- als auch mGL50-B-transfizierte Zellen zeigten Bindung an menschliches und mausliches ICOS-Ig-Fusionsprotein, was darauf hindeutet, dass die alternative zytoplasmatische Domäne von mGL50-B nicht die externen Interaktionen mit dem ICOS-Rezeptor stört. Flusszytometrische und RT-PCR-Analysen von Spleenzellen aus BALB/c- und RAG1(-/-) Mäusen zeigen, dass frisch isolierte B-Zellen, T-Zellen, Makrophagen und dendritische Zellen beide Splice-Variantenformen des ICOS-Liganden exprimieren. Vergleichende Analysen mit den menschlichen ICOS-Liganden-Splice-Varianten hGL50 und B7-H2 deuten darauf hin, dass das differentielle Spleißen an der Verbindung zwischen dem zytoplasmatischen Exon 6 und Exon 7 eine gängige Methode sein könnte, durch die die immunologischen Kostimulationsprozesse von GL50-ICOS in vivo reguliert werden.
Ling et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.