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Das Hefegen HOM3 wurde molekular durch Komplementation eines HOM3-Mutanten kloniert. Das Gen liegt etwa 8 Kilobasenpaare von HIS1 entfernt und kommt als einzelne Kopie im Hefegenom vor. Mutationen im HOM3 führen zu einer Notwendigkeit für Threonin und Methionin (oder Homoserin) für das Wachstum und zu einem Mangel an nachweisbarer Aspartokinase-Aktivität. Die Nukleotidsequenz von HOM3 sagt ein Enzym mit 414 Aminosäuren voraus, das Homologie zu den drei Escherichia coli-Aspartokinasen zeigt, was darauf hindeutet, dass es sich um das Strukturgen für Hefeadspurtokinase handelt. Ein etwa 1800 Basenpaare langes mRNA wird aus dem HOM3-Gen transkribiert, das an mehreren Startstellen initiiert, die 80 bzw. 70 Basenpaare stromabwärts von zwei TATA-Boxen liegen. Aufstrom der TATA-Boxen befindet sich eine einzelne TGACTC-Sequenz. Diese Sequenz hat sich als wesentlich für die Regulation mehrerer Gene erwiesen, die Enzyme der Aminosäurebiosynthese kodieren, durch das allgemeine Kontrollsystem. Es wird jedoch unter Bedingungen der allgemeinen Kontrolle keine Zunahme der Aspartokinase-mRNA beobachtet.
Rafalski et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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