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Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region (SCCHN) Zellen werden in vitro von CTL schlecht erkannt, obwohl sie das restriktive HLA-Klasse-I-Allel und das gezielte Tumor-Ag (TA) exprimieren. Mehrere Belege deuten darauf hin, dass das Fehlen der Erkennung von SCCHN-Zellen durch CTL auf Defekte bei der Präsentation des zielgerichteten TA-Peptids durch HLA-Klasse-I-Ag an CTL zurückzuführen ist, bedingt durch Dysfunktion der Antigenverarbeitungsmaschinerie (APM). Erstens ist das Fehlen der Erkennung von SCCHN-Zellen durch CTL mit einer ausgeprägten Herunterregulation der IFN-gamma-induzierbaren APM-Komponenten low-m.w. protein 2, TAP1, TAP2 und Tapasin verbunden. Zweitens wird die Erkennung der SCCHN-Zellen durch CTL wiederhergestellt, indem die Zellen mit exogenem, zielgerichtetem TA-Peptid behandelt werden. Drittens ist die Wiederherstellung der CTL-Erkennung nach Inkubation der SCCHN-Zellen mit IFN-gamma mit einer signifikanten (p = 0.001) Hochregulation der APM-Komponenten TAP1, TAP2 und Tapasin verbunden. Schließlich und am eindeutigen, wird die Erkennung von SCCHN-Zellen durch CTL durch Transfektion mit wildtyp TAP1 cDNA wiederhergestellt. Unsere Ergebnisse könnten die Assoziation zwischen der Herunterregulation von APM-Komponenten und dem schlechten klinischen Verlauf der Erkrankung bei SCCHN erklären. Darüber hinaus deutet die regulatorische Natur der APM-Defekte in SCCHN-Zellen darauf hin, dass die intralesionale Verabreichung von IFN-gamma einen positiven Effekt auf den klinischen Verlauf der Erkrankung und auf die T-Zell-basierte Immuntherapie von SCCHN haben könnte, indem sie die Erkennung der SCCHN-Zellen durch CTL wiederherstellt.
López‐Albaitero et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.