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Zusammenfassung Im Laufe der Geschichte war die Destillation die am weitesten verbreitete Trennmethode. Trotz ihrer Einfachheit und Flexibilität bleibt die Destillation jedoch nach wie vor sehr energieineffizient. Neue Destillationskonzepte, die auf Prozessintensivierung basieren, können erhebliche Vorteile bieten, nicht nur in Bezug auf deutlich niedrigeren Energieverbrauch, sondern auch bei der Reduzierung der Investitionskosten und der Verbesserung der Öko-Effizienz. Obwohl sie sehr wahrscheinlich die bevorzugte Trenntechnologie für die nächsten Jahrzehnte bleiben wird, besteht kein Zweifel, dass die Destillationstechnologie radikale Veränderungen vornehmen muss, um den Anforderungen der energiebewussten modernen Gesellschaft gerecht zu werden. Dieser Artikel zielt darauf ab zu zeigen, dass die Destillationstechnologie trotz ihres langen Alters immer noch jung und voller Durchbruchmöglichkeiten ist. Darüber hinaus bietet er einen breiten Überblick über die jüngsten Entwicklungen in der Destillation, die auf Prinzipien der Prozessintensivierung basieren, wie z. B. wärmeunterstützte Destillation (z. B. Dampfdestillation oder Druck-Resorption), wärmeintegrierte Destillationskolonne, Membrandestillation, HiGee-Destillation, zyklische Destillation, thermisch gekoppelte Destillationssysteme (Petlyuk), Trennwandkolonne und reaktive Destillation. Diese Entwicklungen sowie die zukünftigen Perspektiven der Destillation werden im Kontext der Veränderungen zu einer energieeffizienten und nachhaltigen chemischen Prozessindustrie diskutiert. Mehrere Schlüsselbeispiele sind ebenfalls enthalten, um das erstaunliche Potenzial dieser neuen Destillationskonzepte zur signifikanten Reduzierung der Kapital- und Betriebskosten im industriellen Maßstab zu veranschaulichen. © 2013 Society of Chemical Industry
Anton A. Kiss (Mi,) hat diese Frage untersucht.