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Der extrazelluläre Raum zwischen Zellwand und Plasmamembran wirkt als erstes Schlachtfeld zwischen Pflanzen und Pathogenen. Bakterien, Pilze und Oomyceten, die die lebenden Pflanzengewebe besiedeln, sind in diesem engen Bereich im ersten Schritt der Infektion eingeschlossen. Daher wird angenommen, dass der apikale Bereich eine Schnittstelle ist, die den ersten Austausch zwischen Wirt und Pathogen vermittelt. Die sekretierten Proteine und andere Metaboliten, die sowohl vom Wirt als auch vom Pathogen stammen, interagieren in diesem apikalen Bereich und bestimmen die endgültige Beziehung zwischen ihnen. Daher könnte die Untersuchung der Proteinsekretion und der apikalen Interaktion ein besseres Verständnis der Pflanzen-Mikroben-Interaktion ermöglichen. Hier diskutieren wir kurz die verfügbaren Methoden zur Isolation und Normalisierung der apikalen Proteine sowie den aktuellen Stand der Sekretomstudien, die sich auf die In-Planta-Interaktion zwischen Wirt und Pathogen konzentrieren.
Gupta et al. (Di.) untersuchten diese Frage.