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Die Bildung befindet sich derzeit in einer evidenzbasierten Ära, die verlangt und annimmt, dass alle Bildungspraktiken evidenzbasiert sind. Im Fall eines Funktionscurriculums für Sekundarschüler mit leichten geistigen Behinderungen ist der Stand der empirischen Evidenz trotz bestehender Fachweisheit unklar. Diese Studie stellt eine systematische Überprüfung der Literatur bezüglich der Evidenzbasis eines Funktionscurriculums zur Bildung von Sekundarschülern mit leichten geistigen Behinderungen dar. In der Literatur wurden sieben forschungsbasierte Artikel gefunden, die den Einsatz eines Funktionscurriculums für diese Schülerpopulation untersuchen und auf einen Mangel an Forschung zu Funktionscurricula für Sekundarschüler mit leichten geistigen Behinderungen in den letzten Jahren hinweisen, insbesondere wenn man die Ergebnisse nach der Schule und die Erfahrungen im Erwachsenenalter berücksichtigt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass ein Funktionscurriculum für Sekundarschüler mit leichten geistigen Behinderungen derzeit keine evidenzbasierte Praxis ist.
Bouck et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.