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HINTERGRUND: Sterblichkeitsschätzungen allein sind nicht ausreichend, um das wahre Ausmaß der Krebsbelastung zu verstehen. Wir präsentieren die detaillierten Schätzungen der Sterblichkeit und Inzidenz nach Standort als Grundlage für die zukünftige Schätzung der Krebsbelastung für die Global Burden of Disease 2000-Studie. METHODEN: Das alters- und geschlechtsspezifische Sterblichkeitsumschlag für alle Malignome nach Region wurde aus der Analyse von Landeslebensdauertabellen und Todesursachen abgeleitet. Wir schätzten die standortspezifischen Krebssterblichkeitsverteilungen aus den Bevölkerungsregister und Krebsüberlebensmodellen. Die regionale Krebssterblichkeit nach Standort wird geschätzt, indem der regionale Krebssterblichkeitsumschlag basierend auf der Sterblichkeitsverteilung disaggregiert wird. Geschätzte Inzidenz-zu-Sterblichkeit-Verhältnisse wurden verwendet, um die endgültigen Krebsinzidenzschätzungen nach Standort zurückzurechnen. ERGEBNISSE: Im Jahr 2000 verursachte Krebs über 7 Millionen Todesfälle (13 % der Gesamtsterblichkeit), und es gab weltweit mehr als 10 Millionen neue Krebsfälle im Jahr 2000. Mehr als 60 % der Krebssterblichkeiten und etwa die Hälfte der neuen Fälle traten in Entwicklungsländern auf. Lungenkrebs war der häufigste Krebs der Welt, gefolgt von Magen-, Leber-, Dickdarm- und Rektumkrebs sowie Brustkrebs. Es gab signifikante Variationen in der Verteilung der standortspezifischen Krebssterblichkeit und -inzidenz nach Region. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Trotz regionaler Variation sind die häufigsten Krebserkrankungen potenziell vermeidbar. Die Schätzung der Krebsbelastung unter Berücksichtigung sowohl der Sterblichkeit als auch der Morbidität ist ein wesentlicher Schritt, um Forschungsprioritäten und die Politikgestaltung festzulegen. Außerdem kann sie zur Prioritätensetzung verwendet werden, wenn sie mit Daten zu den Kosten von Interventionen gegen Krebs kombiniert wird.
Shibuya et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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