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In diesem Essay beschreibt der Autor den Aufstieg der Schulpflicht in den Vereinigten Staaten und betrachtet dieses Phänomen dann durch fünf verschiedene Erklärungsmodelle. Die ersten beiden sind weitgehend politisch und offenbaren die Schulpflicht als eine Form politischer Konstruktion und als Ergebnis ethnokultureller Konflikte. Der Autor bietet anschließend eine organisatorische Interpretation als dritten Blickwinkel auf die Schulpflicht, wobei er den Aufstieg der Bildungsbürokratien hervorhebt. Die letzten beiden Modelle sind größtenteils wirtschaftlicher Natur: Eines beschreibt das Wachstum der Schulbildung als Investition in Humankapital, und das andere, unter Verwendung eines marxistischen Ansatzes, zeigt die Schulpflicht als ein Mittel zur Reproduktion der Klassenstruktur der amerikanischen Gesellschaft. Abschließend bemerkt Professor Tyack, dass alternative Sichtweisen nicht nur auf unterschiedliche Arten von Beweisen zurückgreifen, sondern auch verschiedene Ebenen der sozialen Realität abbilden und uns somit helfen, eine breitere und genauere Wahrnehmung der Vergangenheit zu erlangen.
David Tyack (Mi,) hat diese Frage untersucht.