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Die ökonomische Analyse des Rechts erfolgt in der Regel unter den Annahmen der neoklassischen Ökonomie. Doch empirische Belege geben genügend Grund, diese Annahmen zu bezweifeln; Menschen zeigen begrenzte Rationalität, begrenztes Eigeninteresse und begrenzte Willenskraft. Dieser Artikel bietet eine umfassende Vision, wie die Analyse von Recht und Wirtschaft durch vermehrte Beachtung von Erkenntnissen überdas tatsächliche menschliche Verhalten verbessert werden kann. Er betrachtet spezifische Themen in der ökonomischen Analyse des Rechts und schlägt neue Modelle und Ansätze zur Behandlung dieser Themen vor. Die Analyse des Artikels ist in drei Kategorien organisiert: positiv, preskriptiv und normativ. Die positive Analyse des Rechts beschäftigt sich damit, wie Akteure auf Rechtsvorschriften reagieren und wie Rechtsvorschriften gestaltet werden. Die preskriptive Analyse befasst sich damit, welche Regeln angenommen werden sollten, um bestimmte Ziele voranzutreiben. Die normative Analyse versucht, die Ziele des Rechtssystems breiter zu bewerten: Sollte das System immer die Entscheidungen der Menschen respektieren? Indem sie auf kognitive und motivational bedingte Probleme sowohl bei Bürgern als auch bei der Regierung hinweist, bietet die verhaltensbasierte Rechts- und Wirtschaftsanalyse Antworten, die sich von denen der standardmäßigen Analyse unterscheiden.
Jolls et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.