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Die traditionelle klinische Überwachung von Kindern mit Epilepsie scheint nicht ausreichend sensibel für kognitive Funktionen und Verhaltensprobleme zu sein. Obwohl subtil, können diese Veränderungen die Fähigkeit eines Kindes beeinträchtigen, in der Schule und in der Gesellschaft gut zu performen. Ärzte müssen Anfälle verhindern, ohne unerträgliche Nebenwirkungen hervorzurufen, und Wege entwickeln, diese Nebenwirkungen angemessener zu bewerten. In dieser doppelblinden, gegengewichteten, crossover Studie mit 21 Kindern wurden die Auswirkungen von Phenobarbital und Valproinsäure auf kognitive Funktionen und Verhalten gemessen. Es gab keinen Unterschied in der Anfallskontrolle zwischen den Medikamenten, und jedes Medikament wurde über 6 Monate im therapeutischen Bereich gehalten (Durchschnittlicher Phenobarbitalspiegel, 21,2 Mikrogramm/mL; durchschnittlicher Valproinsäurespiegel, 94,1 Mikrogramm/mL). Kinder wurden jeweils 6 Monate lang mit jedem Medikament behandelt. Unterschiede zwischen den Medikamenten wurden bei den Messungen der kognitiven Funktion und des Verhaltens festgestellt. In vier Tests der neuropsychologischen Funktion schnitten die Kinder während der Behandlung mit Phenobarbital signifikant schlechter ab (P < .01). Es gab keine Hinweise darauf, dass die Patienten sediert waren oder weniger in der Lage waren, kontinuierliche Leistungstests während der Einnahme von Phenobarbital durchzuführen. Die elterliche Bewertung des Verhaltens zeigte signifikant schlechteres Verhalten unter der Phenobarbital-Behandlung bei drei Punkten (P < .01), und Kinder waren messbar "hyperaktiver" (P < .05). Die routinemäßige klinische Bewertung der Patienten ergab keine Unterschiede zwischen den Medikamenten hinsichtlich routinemäßiger Laboruntersuchungen oder Nebenwirkungen, wie sie durch Anamnese oder körperliche Untersuchung beurteilt wurden. Obwohl Kinder möglicherweise eine Medikation ohne klinisch apparente Probleme tolerieren, können subtile, aber signifikante Veränderungen in der intellektuellen Funktion und im Verhalten auftreten. Zusätzliche, sensitivere Methoden zur Überwachung von Patienten während der Behandlung mit diesen Medikamenten sind notwendig.
Vining et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.