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Multinationale Unternehmen (MNU) nutzen ihre ausländischen Tochtergesellschaften, um auf stillschweigendes Wissen über die Gastgeberländer zuzugreifen. Es wird allgemein angenommen, dass stillschweigendes Wissen der Tochtergesellschaften direkt zu höherer Produktinnovationskraft beiträgt; jedoch gibt es wenig empirische Beweise, die diese Annahme unterstützen. In dieser Forschung schlagen die Autoren eine negative direkte Beziehung zwischen dem Niveau des stillschweigenden Wissens der Tochtergesellschaften und der Produktinnovationsfähigkeit der MNU vor. Die Autoren untersuchen dann die Rolle der sozialen kognitiven Fähigkeit als Milderer dieser negativen Beziehung zwischen dem Niveau des stillschweigenden Wissens der Tochtergesellschaften und der Produktinnovationsfähigkeit der MNU. Die Ergebnisse zeigen, dass jede der Komponenten der sozialen kognitiven Fähigkeit der MNU (d.h. Aufgabenwirksamkeit, organische Struktur und affektives Vertrauen) unabhängig diese negative Beziehung abschwächt. Darüber hinaus üben die Kombinationen sozialer kognitiver Fähigkeiten synergistische Einflüsse aus, um den Effekt des stillschweigenden Wissens weiter zu entdecken.
Sheng et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.