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Dieses Papier verwendet Daten aus zwei longitudinalen Umfragen zu kanadischen Jugendlichen, um die Auswirkungen des Wohnorts in ländlichen versus urbanen/ländlichen und städtischen Gebieten auf die Bildungserwartungen und -erfolge junger Menschen zu untersuchen. Die Umfragen basieren in British Columbia (B.C.) und Nova Scotia (N.S.), zwei Provinzen mit sehr unterschiedlichen Systemen der postsekundären Bildung. B.C. verfügt über ein artikuliertes System mit formellen Strukturen, die es Studierenden ermöglichen, die ersten zwei Jahre des Universitätsstudiums an einem Community College zu absolvieren, bevor sie an eine Universität wechseln. N.S. hat ein solches formelles Transfersystem nicht. Das Community-College-System ist nicht gut entwickelt, aber es gibt eine große Anzahl von Universitäten, von denen sich einige in ländlichen Gebieten befinden. Die Ergebnisse zeigen, dass in beiden Provinzen die Studierenden in ländlichen Gebieten niedrigere Erwartungen und Erfolge im Vergleich zu anderen Studierenden haben, selbst wenn der Hintergrund der Eltern, Geschlecht und Akademischer Bereich kontrolliert werden. Ein Vergleich zwischen den Provinzen zeigt, dass ländliche Jugendliche in B.C. eher eine postsekundäre Ausbildung anstreben als ihre Altersgenossen in N.S., während ländliche Jugendliche aus N.S. eher einen Studienabschluss vier bis fünf Jahre nach der High School erfolgreich abgeschlossen haben. Die Implikationen dieser Ergebnisse für zukünftige Forschungen sowie für politische Veränderungen in den beiden Provinzen werden diskutiert.
Andres et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.