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Ziel dieser Studie war es, die Konzeptentwicklung von Dezimalzahlen bei 244 chinesischen Grundschülern der Klassen 4–6 zu untersuchen. Drei Klassen von Schülern unterschieden sich in ihrem intuitiven Verständnis von Dezimalzahlen und ihrem konzeptionellen Verständnis dieser Zahlen, wobei ältere Schüler strategischere Ansätze verwendeten. Fehlvorstellungen über die Dichtheit von Dezimalzahlen zeigten den Fortschritt in einem aufsteigenden Spiraltrend (d.h. Viertklässler schnitten am schlechtesten ab; Fünftklässler am besten; und Sechstklässler zeigten einen leichten Rückschritt), nicht in einem linearen Trend. Fehlvorstellungen über die Berechnung von Dezimalzahlen (d.h. Multiplikation macht größer) nahmen allgemein über die Klassen hinweg ab. Die Fehlvorstellungen der Kinder hinsichtlich der Dichtheit und der Unendlichkeit von Dezimalzahlen schienen jedoch hartnäckiger zu sein als die Fehlvorstellungen zur Berechnung von Dezimalzahlen. Einige Schüler in höheren Klassen verwendeten weiterhin das Diskretitätsmerkmal von ganzen Zahlen, um den Abstand zwischen zwei Dezimalzahlen zu erklären, was auf ein intermediäres Verständnis von Dezimalzahlen hinwies. Die Ergebnisse zeigten den Einfluss der symbolischen Darstellung von Endpunkten von Intervallen, und die Antworten der Schüler waren von den tatsächlichen Darstellungen der Endpunkte abhängig. Schüler in allen drei Klassen zeigten eine eingeschränkte Anwendung von Dezimalwerten (z.B. Waren), und ihre Anwendung von Dezimalzahlen war weitgehend durch ihre Lernerfahrungen begrenzt.
Liu et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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