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ZIEL: Ziel der Studie ist es, fäkales Calprotectin (f-CP) bei Kindern ≤3 Jahre mit akuter Gastroenteritis (AG) als frühen Prädiktor bakterieller Entzündungen zu bewerten. METHODEN: Wir haben prospektiv die f-CP-Spiegel und die diagnostischen Abläufe bei 107 aufeinanderfolgenden Kindern (66 AG, 41 Kontrollgruppen) analysiert. ERGEBNISSE: Bei Kindern mit bakterieller AG (BAG) wurde eine höhere Häufigkeit von Durchfällen (p < 0,01), Fieber (p < 0,01), Erythrozytensedimentationsrate (p < 0,001), Leukozytenzahl (p < 0,01) und C-reaktives Protein (CRP) (p < 0,001) im Vergleich zu viraler AG (VAG) festgestellt. Erbrechen war häufig bei VAG (p < 0,001). f-CP korrelierte negativ mit dem Alter in Kontrollgruppen (r = -0,5998). BAG zeigte signifikant höhere f-CP-Spiegel (Median, 219 μg/g, Interquartilsbereich (IQR): 119-350,2) im Vergleich zu VAG (49,3 μg/g, IQR: 8,8-131,1) sowie zu Kontrollgruppen (26,5 μg/g, IQR: 14,9-55,1) (p < 0,001). Die f-CP-Werte in VAG und Kontrollgruppen waren ähnlich. f-CP war der am besten bewertete Marker für BAG mit einer diagnostischen Genauigkeit von 92%. Die Analyse der Receiver-Operator-Charakteristik ergab eine Fläche unter der Kurve von 0,95 zur Identifizierung von BAG; die Sensitivität und Spezifität von f-CP betrugen 93% bzw. 88% bei einem angepassten Grenzwert von 103,9 μg/g Stuhl. Die Kombination aus f-CP und CRP ergab eine verbesserte diagnostische Genauigkeit von 94% für BAG. FAZIT: f-CP erleichtert die frühe Unterscheidung zwischen bakteriellen und viralen Ursachen von AG bei kleinen Kindern. Die Kombination von f-CP mit CRP erhöht die diagnostische Aussagekraft zur Diagnose von BAG.
Sýkora et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.