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Dieser Artikel überprüft aktuelle Forschungsergebnisse und präsentiert einen konzeptionellen Rahmen für ein besseres Verständnis der Beziehung zwischen Mobbing-Opfererfahrungen (im Folgenden als Opfererfahrungen bezeichnet) und Substanzmissbrauch (im Folgenden als SM bezeichnet) bei Jugendlichen. Obwohl Opfererfahrungen und SM wie getrennte Probleme erscheinen, deutet die Forschung auf eine interessante Beziehung zwischen den beiden hin. Wir präsentieren einen kurzen, empirischen Überblick über die direkte Assoziation zwischen Opfererfahrungen und adolescentem SM, gefolgt von einem vorgeschlagenen konzeptionellen Rahmen, der mitopfernde Risikofaktoren für Opfererfahrungen und SM im familiären, freundschaftlichen sowie schulischen und gemeinschaftlichen Kontext umfasst. Im nächsten Schritt diskutieren wir potenzielle Vermittler, die Opfererfahrungen und SM verbinden, wie zum Beispiel internalisierende Probleme, traumatischen Stress, niedrige akademische Leistungen sowie Schulabsentismus und -fehlzeiten. Dann identifizieren wir potenzielle moderierende Einflüsse von Alter, Geschlecht und Sex, sozialen Unterstützungen sowie Schulverbundenheit, die die Beziehung zwischen Opfererfahrungen und SM verstärken oder abschwächen könnten. Schließlich erörtern wir praktische und politikbezogene Implikationen.
Hong et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.