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WAS IST ANDERS BEIM MANAGEN DES ‚postindustriellen‘ Unternehmens in einer ‚wissensbasierten Wirtschaft‘? Eine Reihe aktueller Managementbücher umreißt einige der Implikationen wissensbasierter Arbeit und wissensbasierter Konkurrenz für den Unternehmensleiter. Diese Bücher sind ein Ergebnis eines Anstiegs jüngster Forschungen über die Rolle von Wissen innerhalb des Unternehmens und die Auswirkungen auf die Managementtheorie. Dieser neu entstehende Bereich von Theorie und Praxis wird als die ‚wissensbasierte Sichtweise des Unternehmens‘ identifiziert, deren Merkmal es ist, die Trennung zwischen Wissenschaft und Managementpraxis zu überwinden. Auf der akademischen Seite repräsentiert die wissensbasierte Sichtweise eine Konvergenz mehrerer Forschungsströme, wobei der prominenteste die ‚ressourcenbasierte Theorie‘ und die ‚Epistemologie‘ ist (die Arbeit von Michael Polanyi übt einen besonderen Einfluss aus). Zu den beitragenden Literaturbereichen gehören ‚organisationales Lernen‘ (z. B. James March und Chris Argyris); ‚evolutionäre Ökonomie‘ (insbesondere Nelson und Winter); ‚organisationale Fähigkeiten‘ und ‚Kompetenzen‘ (Prahalad und Hamel); sowie ‚Innovation und Produktentwicklung‘ (z. B. David Teece, Kim Clark, Steven Wheelwright und Rebecca Henderson). Pioniere der neu entstehenden wissensbasierten Sichtweise sind Bruce Kogut und Udo Zander, Ikujiro Nonaka, Gunnar Hedlund, Georg Von Krogh und Johann Roos sowie J.-C. Spender. Unter Praktikern suchen Unternehmen über Technologie und Informationssysteme hinaus nach einem breiteren Konzept des Wissensmanagements. Eine erste Anforderung ist es, das Wissen innerhalb der Organisation zu identifizieren. ‚Wissen-Audits‘ zielen darauf ab, ein Inventar an Unternehmenswissen und Know-how aufzustellen, ähnlich wie Buchhaltungssysteme die greifbaren Vermögenswerte eines Unternehmens identifizieren und bewerten. Formale Systeme zur Bereitstellung von Wissen haben sich fokussiert.
Robert M. Grant (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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