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Eine detaillierte anthropologische Fallstudie einer kleinen kykladischen Insel zeigt, dass eine strikte Dichotomie zwischen Einheimischen und Außenstehenden in der Untersuchung der Tourismusentwicklung zu simpel ist. Die Rolle der Rückkehrmigranten in einer solchen Entwicklung wurde übersehen. Saisonale oder permanent zurückkehrende Migranten betonen je nach ihren Umständen entweder ihre lokale oder ihre Außenidentität. Sie nutzen eine Kombination aus lokalen Verwandtschaftsnetzwerken und Inselkontakten sowie urbanen Erfahrungen und Investitionskapital, das sie durch Migration gewonnen haben, und gründen und betreiben die Mehrheit der tourismusbezogenen Unternehmen. Permanent zurückgekehrte Migranten werden aktiv in der lokalen Politik und können sowohl mit langjährig ansässigen Einwohnern als auch mit anderen städtischen Migranten über Entwicklungspläne in Konflikt geraten.
Margaret E. Kenna (Sat,) hat diese Frage untersucht.