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Wir haben die Auswirkungen der CD86-Ligation auf die Oberflächendichten von CD80 auf aktivierten B-Zellen untersucht. Zu diesem Zweck wurden Milz-B-Zellen verwendet, bei denen die CD86-Spiegel nach einer Behandlung mit anti-Immunglobulin M (IgM) erhöht worden waren. Die Inkubation solcher CD86-exprimierenden B-Zellen mit monoklonalem Antikörper (MoAb) gegen CD86 führte zu einer deutlichen Hochregulation der Oberflächenlevels von CD80. Eine solche Erhöhung der Oberflächenlevels ging auch mit einem markanten Anstieg von CD80-mRNA einher, was darauf hindeutet, dass die Effekte der CD86-Auslösung auf der Ebene der CD80-Meldung ausgeübt werden. Darüber hinaus führte die Ko-Kultur von CD86-hochregulierten B-Zellen mit CD28-exprimierenden Fibroblasten ebenfalls zu einer Erhöhung der CD80-Spiegel, die bei der Inkubation mit Zellen, die das zytotoxische T-Lymphozyten-assoziierte Molekül (CTLA)-4-Ig exprimieren, nicht erreicht wurde. Schließlich zeigen wir auch, dass das durch CD86 induzierte CD80 voll kompetent ist, als kostimulatorisches Molekül zu fungieren, wie durch seine Fähigkeit gezeigt wird, die Zytokinsekretion von allogenen T-Zellen zu erhöhen. Diese Ergebnisse zeigen somit die Existenz eines weiteren Weges auf, der die Expression von CD80, zumindest auf aktivierten B-Zellen, reguliert, was wichtige Auswirkungen auf den Verlauf einer Immunantwort haben könnte.
Sahoo et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.