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Laut Galtung ist ein Rahmen für Friedensjournalismus ein solcher, der Friedensinitiativen hervorhebt und Unterschiede abschwächt, indem er die Konfliktlösung fördert. Ein Rahmen für Kriegsjournalismus ist seiner Ansicht nach einer, der Unterschiede zwischen gegnerischen Parteien betont und Gewalt als Mittel zur Lösung anregt. Daher ist diese Studie, basierend auf der oben genannten Klassifikation dieser beiden konkurrierenden Rahmenbedingungen der Kriegsberichterstattung, eine der ersten, die das Modell empirisch durch eine visuelle quantitative Analyse testet. Anhand von Nachrichtenfotografien analysiert diese Studie, inwieweit der Gazakrieg (2008-2009) als Kriegs- versus Friedensjournalismus in den drei führenden westlichen Nachrichtenagenturen (Associated Press, Reuters und AFP/Getty Images) dargestellt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass alle drei Nachrichtenagenturen zusammen eine Vielzahl visueller Rahmen bereitstellten, um eine umfassende Berichterstattung über das Ereignis zu kommunizieren. Dieses beobachtete Muster hebt daher die Rolle der Gatekeeping in der Bereitstellung eines breiten Verständnisses von Konflikten hervor. Mit anderen Worten, es ist von entscheidender Bedeutung, darauf hinzuweisen, dass die Fotowahl in Bezug auf Kriegs- versus Friedensjournalismus letztlich Auswirkungen auf die öffentliche Meinung hat und die Wahrnehmung von Nachrichtenereignissen beeinflusst. Darüber hinaus erweitert diese Arbeit aus theoretischer Sicht die Klassifikation von Kriegs- versus Friedensjournalismus, indem sie diese Rahmen in konkrete bildliche Muster aus der Sicht der visuellen Kommunikation operationalisiert.
Fahmy et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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