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Eine systematische Bewertung der Strahlentherapie bei Krebs wurde vom Schwedischen Rat für Technologiebewertung im Gesundheitswesen (SBU) durchgeführt und 1996 veröffentlicht. Die Bewertung überprüfte die wissenschaftliche Literatur bis 1993 zur Anwendung der Strahlentherapie in der Behandlung von soliden Tumoren und schätzte die mit der Strahlentherapie verbundenen Kosten. Sie beschrieb auch die aktuelle Praxis der Strahlentherapie in Schweden 1992 und verglich die Praxis mit dem wissenschaftlichen Wissen. Der SBU hat jetzt eine Folgestudie zur Strahlentherapie bei Krebs durchgeführt, einschließlich einer Überprüfung der wissenschaftlichen Literatur von 1994 und einer prospektiven Umfrage zur Strahlentherapiepraxis in Schweden 2001. Folgende Schlussfolgerungen wurden gezogen: Die Rolle der Strahlentherapie als wichtige Behandlungsform bei Krebs mit sowohl kurativer als auch palliativer Absicht wurde weiter bestätigt. Der Einsatz von Strahlentherapie in Schweden hat zugenommen und liegt jetzt auf dem international empfohlenen Niveau. Die Strahlentherapie in Schweden erfolgt größtenteils gemäß den wissenschaftlichen Beweisen, könnte jedoch in bestimmten Situationen weiterhin untergenutzt sein. Die Ressourcen für die Strahlentherapie werden effizienter genutzt. Die Kosten für die Strahlentherapie betragen nach wie vor 5 % der Gesamtkosten der Krebsbehandlung, während die Kosten für eine einzelne Behandlung (Fraktion) gesunken sind. Der Bedarf an Kapazität für Strahlentherapie wird zunehmen. Darüber hinaus muss die Hälfte der Behandlungsgeräte in den nächsten Jahren ersetzt werden.
Ringborg et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.