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Während die grenzüberschreitenden Investitionsströme auf Niveaus ansteigen, die seit der Großen Depression nicht mehr beobachtet wurden, hat die Bewertung des politischen Risikos, das in diesen Projekten verborgen ist, seit den 1960er Jahren wenig verändert. Seit 1983 haben sich die Direktinvestitionen in Entwicklungsländer verfünffacht. Von 1989 bis 1992 wuchs der Bestand an Infrastrukturvermögen amerikanischer Tochtergesellschaften um 153 %, was dazu führte, dass der Anteil der Gesamtkapitalanlagen in Infrastruktur sich von 1,6 % auf 3,0 % verdoppelte. Obwohl dies nur ein Bruchteil des Höchststands von 22 % im Jahr 1940 ist, legt aktuelle Forschung der Weltbank nahe, dass allein in Ostasien und Lateinamerika in den nächsten zehn Jahren mehr als 2,0 Billionen für neue Infrastruktur benötigt werden. Da sich Entwicklungsländer zunehmend für ausländisches Kapital für solche Projekte öffnen, müssen multinationale Unternehmen die potenziellen Kosten und Vorteile einer Rückkehr in Märkte, in denen frühere Investitionswellen enteignet wurden, sorgfältig abwägen.
Bergara et al. (Thu.) untersuchten diese Frage.