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Elektronische Schaltungen in Flüssigphase werden auf einem Elastomersubstrat mit einem Mikro-Kontakt-Drucker strukturiert. Der Druckkopf taucht in ein Bad aus einer Flüssigphase-Gallium-Indium-Legierung, z.B. eutektisches Gallium-Indium (EGaIn) oder Gallium-Indium-Zinn (Galinstan), und gibt einen einzelnen Tropfen auf ein Silikon-Elastomersubstrat ab. Nach der strukturierten Abgabe wird die Flüssigphasen-Schaltung mit einer zusätzlichen Schicht aus Silikon-Elastomer versiegelt. Wir zeigen auch die strukturierte Abgabe der Flüssigphase-GaIn-Legierung mit einem geformten Polydimethylsiloxan-Stempel, der manuell eingefärbt und in ein Elastomersubstrat gedrückt wird. Wie bei anderen elektronischen Schaltungen in Flüssigphase, die durch Nadelinjektion oder maskierte Abgabe erzeugt werden, ist die Schaltung elastisch verformbar und kann auf mehrere Male ihrer natürlichen Länge gestreckt werden, ohne die elektronische Funktionalität zu verlieren. Im Gegensatz zu bestehenden Fertigungstechniken können Mikro-Kontakt-Druck und Stempellithographie verwendet werden, um Schaltungen mit beliebigen planaren geometrischen Merkmalen zu erzeugen, einschließlich Elektroden mit großer planarer Fläche, sich kreuzenden und geschlossenen Drähten sowie Kämmen mit mehreren Anschluss-Elektroden. In der Luft oxidieren die Oberflächen der koaleszierten Tropfen, um eine dünne Oxidschicht zu bilden, die die Form der Schaltung während der Versiegelung bewahrt. Diese erste Demonstration der Weichlithografie-Fertigung mit der Flüssigphase-GaIn-Legierung erweitert den Raum der zulässigen Schaltungsgeometrien und beseitigt die Notwendigkeit der Herstellung von Formen oder Masken.
Tabatabai et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.