Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Ziel dieser Studie war es, Beweise aus kontrollierten Studien zur Wirksamkeit von Interventionen zur motorischen Entwicklung bei jungen Kindern systematisch zu überprüfen. METHODEN: Eine Literatursuche nach Interventionen wurde in 14 elektronischen Datenbanken durchgeführt. Drei Gutachter bewerteten unabhängig voneinander die Studien, um festzustellen, ob sie die Einschlusskriterien erfüllten. Studien wurden anhand von 5 Komponenten verglichen: Design, methodische Qualität, Interventionskomponenten, Wirksamkeit und Übereinstimmung mit den Konsolidierten Standards für die Berichterstattung von Studien (CONSORT) und den Transparenten Berichten über Bewertungen mit nicht randomisierten Designs (TREND). ERGEBNISSE: Siebzehn Studien erfüllten die Einschlusskriterien. Mehr als die Hälfte (65%) waren kontrollierte Studien und fanden in Kindertagesstätten oder Schulen statt (65%). Drei Studien hatten eine hohe methodische Qualität. Die Studien dauerten ungefähr 12 Wochen und wurden von Lehrern, Forschern und Studenten durchgeführt. Eltern waren nur in 3 Studien beteiligt. Fast 60% der Studien berichteten von statistisch signifikanten Verbesserungen bei Follow-up. Drei Studien stimmten mit den CONSORT- und TREND-Erklärungen überein. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Übersicht hebt die begrenzte Menge und Qualität der Interventionen zur Verbesserung der motorischen Entwicklung bei jungen Kindern hervor. Folgende Empfehlungen werden ausgesprochen: (1) sowohl Lehrer als auch Forscher sollten an der Umsetzung einer Intervention beteiligt sein; (2) die Beteiligung der Eltern ist entscheidend für den Wissenstransfer von der Interventionsumgebung in das häusliche Umfeld; und (3) Interventionen sollten methodisch fundiert sein und den in der CONSORT- oder TREND-Erklärung dargestellten Richtlinien folgen.
Riethmuller et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.