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Ein wichtiger Bestandteil der Cytokinregulation des Zellwachstums und der Differenzierung ist die schnelle transkriptionelle Aktivierung von Genen durch den JAK-STAT (Signalüberträger und Transkriptionsaktivator) Signalweg. Die Ligation von Cytokinrezeptoren führt zur Tyrosin-Phosphorylierung und Aktivierung von rezeptorassoziierten Jak-Protein-Tyrosin-Kinasen und zytoplasmatischen STAT-Transkriptionsfaktoren, die dann in den Zellkern transloziert werden. Wir beschreiben die Unterbrechung der durch Cytokine ausgelösten JAK-STAT-Signale durch cAMP, das Calcium-Ionophor Ionomycin und granulocyte/macrophage colony-stimulating factor. Die Jak1-Kinaseaktivität, die durch Interleukin 6 induzierte Genaktivierung, die Tyrosin-Phosphorylierung von Stat3 und die DNA-Bindung wurden gehemmt, ebenso wie die Aktivierung von Jak1 und Stat1 durch Interferon Gamma. Die Kinetik und die Anforderungen an die Synthese neuer RNA und Proteine zur Hemmung von Interleukin 6 durch Ionomycin und GM-CSF unterschieden sich, aber beide Substanzen erhöhten die Assoziation von Jak1 mit der Protein-Tyrosin-Phosphatase ID (SH2-haltige Phosphatase 2). Unsere Ergebnisse zeigen, dass Crosstalk mit unterschiedlichen Signalwegen die JAK-STAT-Signaltransduktion hemmen kann und schlagen Ansätze vor, um die Cytokinaktivität während Immunreaktionen und Entzündungsprozessen zu modulieren.
Sengupta et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.