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Eine aktuelle Übersicht hat gezeigt, dass Selbstmitgefühl die Nutzung adaptiver anstelle maladaptiver Bewältigungsstrategien fördert. Weniger ist bekannt darüber, wie Selbstmitgefühl mit Stress und Bewältigung im Kontext eines chronischen Stressors verknüpft ist. In zwei hauptsächlich weiblichen Stichproben chronischer Erkrankungen, Morbus Crohn (N = 155) und Arthritis (N = 164), wurde ein Modell getestet, das Selbstmitgefühl mit geringerem Stress durch Bewältigungsstile und Bewältigungseffizienz verknüpft. Pfadanalyse ergab signifikante indirekte Effekte für adaptive Bewältigungsstile (aktive Bewältigung, positive Umdeutung und Akzeptanz) und negativ für maladaptive Bewältigungsstile (Verhaltensabkehr und Selbstbeschuldigung) in beiden Stichproben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das relative Gleichgewicht zwischen adaptiven und maladaptiven Bewältigungsstrategien, die von selbstmitfühlenden Personen verwendet werden, mit besseren Bewältigungsergebnissen im Kontext chronischer Erkrankungen assoziiert ist.
Sirois et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.