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Trotz dokumentierter Vorteile erweisen sich die in der Literatur zur Produktentwicklung beschriebenen Prozesse oft als schwierig in der praktischen Umsetzung. Eine Hauptquelle solcher Schwierigkeiten ist das Phänomen des Feuerwehrens – die ungeplante Zuteilung von Ressourcen zur Behebung von Problemen, die spät im Entwicklungszyklus eines Produkts entdeckt werden. Obwohl es weithin kritisiert wird, ist Feuerwehrens in vielen Produktentwicklungseinrichtungen ein häufiges Vorkommen. Um sowohl sein Bestehen als auch seine Persistenz zu verstehen, entwickle ich in diesem Artikel ein formales Modell des Feuerwehrens in einer Multi-Projekt-Entwicklungsumgebung. Die wesentlichen Beiträge dieser Analyse sind, dass: (1) Feuerwehrens ein sich selbst verstärkendes Phänomen sein kann; und (2) Multiprojektentwicklungssysteme weitaus anfälliger für diese Dynamik sind, als derzeit geschätzt wird. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass viele der aktuellen Methoden zur aggregierten Ressourcen- und Produktportfolioplanung, obwohl notwendig, nicht ausreichen, um Feuerwehrens und die daraus resultierende geringe Leistung zu verhindern.
Nelson P. Repenning (Sat,) hat diese Frage untersucht.
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