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STUDIENDESIGN: Dreihundert Patienten, die mit akuten Rückenschmerzen zu ihren Hausärzten kamen, bildeten die Studienpopulation für eine Untersuchung über Angstvermeidung und andere Variablen zur Vorhersage der Chronizität. Die Nachverfolgung erfolgte nach 2 und 12 Monaten. ZIEL: Die zu testende Hypothese war, dass Hinweise auf psychische Morbidität, insbesondere Angstvermeidungsverhalten, bereits zu Beginn des Präsentationsangriffs bei anfälligen Personen sichtbar sind. ZUSAMMENFASSUNG DES HINTERGRUNDS: Während Rückenschmerzen eine nahezu universelle menschliche Erfahrung sind, suchen nur etwa 5 % der Betroffenen medizinischen Rat. Die meisten von ihnen sprechen auf konservative Behandlungen an. Etwa 10 % derjenigen, die einen akuten Anfall von Rückenschmerzen erleben, werden chronische Schmerzpatienten. METHODEN: Psychosoziale und physiologische Daten (einschließlich Maßnahmen zur Angstvermeidung) wurden innerhalb einer Woche nach Präsentation und nach 2 Monaten von einer Stichprobe von 300 Patienten mit akuten Rückenschmerzen gesammelt, um das Ergebnis nach 12 Monaten vorherzusagen. ERGEBNISSE: Die Datenanalyse zeigte, dass Personen, die sich nach 2 Monaten nicht erholt hatten, die waren, die chronische Rückenschmerzen entwickelten (7,3 %). Durch multiple Regressionsanalysen wurden Angstvermeidungsvariablen als die erfolgreichsten in der Vorhersage des Ergebnisses identifiziert. Bei Verwendung multipler Diskriminanzanalysen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass das Ergebnis hinsichtlich des zukünftigen Verlaufs von Rückenschmerzen in 66 % der Fälle ausschließlich aus Angstvermeidungsvariablen und in 88 % aus allen Variablen korrekt klassifiziert werden kann. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Ergebnisse legen nahe, dass bei der frühesten Phase von Rückenschmerzen die Angst vor Schmerzen von Klinikern identifiziert und, wo sie schwerwiegend ist, die Konfrontation mit Schmerzen Teil des Behandlungsansatzes sein sollte.
Klenerman et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.