ZIEL: Ziel dieser Studie war es, die aktuellen und chronischen Gesundheitsprobleme sowie die Angemessenheit der primären Gesundheitsversorgung von Kindern, die von einer öffentlichen Einrichtung bei einem Verwandten untergebracht wurden (Verwandtenpflege), zu bewerten. FORSCHUNGSENTWURF: Bevölkerungsumfrage. EINSTELLUNG: Kinder in Verwandtenpflege in Baltimore, Md. TEILNEHMER: Vierhundertsieben (78 %) von 524 Kindern in Verwandtenpflege im Jahr 1989. INTERVENTIONEN: Keine. MESSUNGEN/HauPRESULTATE: Informationen über den Gesundheitszustand und die Versorgung des Kindes wurden durch eine Überprüfung der medizinischen Akten; Fragebögen, die an Hausärzte, Eltern, Betreuer und Fallmanager gesendet wurden; und klinische Beurteilung des Kindes durch eine Krankenschwester, einen Kinderarzt und einen Kinderpsychologen gewonnen. Es wurde festgestellt, dass die Kinder Gesundheitsprobleme haben, die denjenigen von Pflege- und benachteiligten Kindern ähnlich sind, aber mehr Probleme als amerikanische Kinder insgesamt. Häufige Diagnosen umfassten eine beeinträchtigte Seh- und Hörfähigkeit, Fettleibigkeit, Karies und Asthma; oft waren diese Probleme nicht identifiziert oder behandelt worden. Lücken in den medizinischen Akten schlossen eindeutige Schlussfolgerungen hinsichtlich der primären Versorgung der Kinder aus, deuten jedoch auf ein unzureichendes System zur Gewährleistung ihrer Gesundheitsversorgung hin. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es besteht Bedarf an einer Verbesserung des Gesundheitssystems für Kinder in Verwandtenpflege. Es besteht auch Bedarf an zusätzlicher Forschung zu dieser Hochrisikogruppe von Kindern.
Howard Dubowitz (Fr) untersuchte diese Frage.
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