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Desecuritisierung – oder die Aufhebung der Securitisierung – der Migration ist eine kritische Strategie, die es ermöglichen sollte, die Frage der Migration in einen Kontext ethisch-politischer Urteilsbildung zu verlagern, in dem man nicht versucht, das Politische auf der Basis einer existenziellen Bedrohung zu begründen. Dieser Artikel trägt zu einem besseren Verständnis der ethisch-politischen Problematik bei, die durch diese 'Verlagerung' angesprochen wird, indem er das zentrale ethisch-politische Problem explizit macht, das aus der Securitisierung der Migration entsteht. Genauer gesagt, betrachte ich diese Frage, indem ich die politische Bedeutung einer existenziellen Bedrohung in einer schmittianischen Darstellung des Politischen interpretiere. Die zentrale ethisch-politische Frage, die aus dieser Interpretation entsteht, ist, ob man freie Individuen auf der Grundlage eines Übergangs zur Grenze und der damit verbundenen politischen Ästhetik des Horrors in eine politische Gemeinschaft integrieren möchte.
Jef Huysmans (Tue,) hat diese Frage untersucht.