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Die zunehmende Verbreitung von antibiotikaresistenten Bakterien deutet auf ein bevorstehendes postantibiotisches Zeitalter hin, das durch eine sinkende Wirksamkeit gängiger Antibiotika und die routinemäßige Anwendung vielschichtiger, komplementärer therapeutischer Ansätze zur Behandlung bakterieller Infektionen, insbesondere multiresistenter Organismen, gekennzeichnet ist. Die erste Verteidigungslinie für die meisten bakteriellen Krankheitserreger besteht aus einer physikalischen und immunologischen Barriere, die als Kapsel bekannt ist und häufig aus einer viskösen Schicht von Kohlenhydraten besteht, die kovalent an die Zellwand grampositiver Bakterien oder oft an Lipide der äußeren Membran vieler gramnegativer Bakterien gebunden ist. Bakterielle Kapselpolysaccharide sind eine vielfältige Klasse von hochmolekularen Polysacchariden, die zur Virulenz vieler menschlicher Krankheitserreger im Darm, im respiratory tree, im Harntrakt und anderen Wirtsgeweben beitragen, indem sie Zelloberflächenkomponenten verbergen, die ansonsten eine Immunantwort des Wirts hervorrufen könnten. Diese Übersicht hebt Kapselpolysaccharide hervor, die strukturell identisch oder ähnlich zu Polysacchariden sind, die in tierischen Geweben vorkommen, einschließlich Polysialinsäure und Glykosaminoglykankapseln Hyaluronan, Heparosan und Chondroitin. Solche nicht-immunogenen Beschichtungen machen Krankheitserreger unempfindlich gegenüber bestimmten Immunantworten, erhöhen effektiv die Verweildauer in Wirtsgeweben und ermöglichen das Erreichen pathologisch relevanter Populationsdichten. Biosynthetische Wege und die Rolle der Kapseln bei der Umgehung des Immunsystems werden beschrieben, was eine Basis für potenzielle Therapien bietet, die darauf abzielen, die antibiotische Behandlung zu ergänzen oder zu ersetzen.
Cress et al. (Do,) behandelten diese Frage.