Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Es wird argumentiert, dass die normative Theorie der Kultur, die unter Archäologen weit verbreitet ist, unzureichend ist für die Generierung fruchtbarer erklärender Hypothesen über den Kulturprozess. Ein offensichtlicher Nachteil dieser theoretischen Position war die Entwicklung archäologischer Systematik, die jede Möglichkeit der Messung multivariater Phänomene ausschloss und nur die Messung nicht näher definierter „kultureller Unterschiede und Ähnlichkeiten“ erlaubte, als ob diese univariate Phänomene wären. Als Alternative zu diesem Ansatz wird vorgeschlagen, Kultur als ein System zu betrachten, das aus Subsystemen besteht, und es wird angeregt, dass Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Klassen archäologischer Überreste unterschiedliche Subsysteme widerspiegeln und daher zu erwarten sind, dass sie unabhängig voneinander im normalen Betrieb des Systems oder während Veränderungen im System variieren. Eine allgemeine Diskussion über die keramische Klassifikation und die Klassifikation von Unterschieden und Ähnlichkeiten zwischen Fundzusammenstellungen wird als Beispiel für den multivariaten Ansatz zur Untersuchung kultureller Variabilität vorgestellt. Es wird vorgeschlagen, dass ein multivariater Ansatz in der Systematik die Untersuchung kultureller Variabilität und ihrer Ursachen fördert und damit das Studium des Kulturprozesses verbessert.
Lewis R. Binford (Fr) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: