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In den letzten Jahren gab es eine Explosion an Forschungsliteratur, die sich der Identifikation von Symptomübertreibung und/oder Täuschung in neuropsychologischen Bewertungen widmet. Darüber hinaus gibt es nun eine wachsende Literatur, die sich der Schätzung der Basisraten von Symptomübertreibung/Täuschung in verschiedenen Populationen und Kontexten widmet. Es gibt jedoch sehr wenig Literatur, die sich mit der Schätzung des positiven prädiktiven Wertes (PPV) oder des negativen prädiktiven Wertes (NPV) dieser Bewertungsinstrumente und/oder Strategien befasst. Das aktuelle Projekt wurde durchgeführt, um ein anschauliches Beispiel dafür zu liefern, wie die Forschungsliteratur genutzt werden kann, um sowohl PPV als auch NPV in der täglichen klinischen Praxis zu berechnen. Als der Word Memory Test (WMT) als "Goldstandard" verwendet wurde, mit dem der Test auf Gedächtnismanipulation (TOMM) verglichen wurde, erzielte der TOMM einen sehr hohen PPV (.98) und einen akzeptablen NPV (.78). Es wird erörtert, wie die verwendete Strategie in die klinische Praxis integriert werden kann.
O’Bryant et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.