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Robben Island ist die bekannteste kulturelle Touristenattraktion Südafrikas, hauptsächlich wegen seines Hochsicherheitsgefängnisses, in dem Nelson Mandela fast zwanzig Jahre lang inhaftiert war. Die Insel ist ein Palimpsest der südafrikanischen Geschichte, von Orten, die mit den einheimischen (Khoi) Völkern verbunden sind, bis hin zu Kolonialgebäuden und Geschützstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg. 1997 wurde sie von der Kontrolle des südafrikanischen Justizministeriums an die neu gegründete Robben Island Museum (RIM) Behörde übertragen, wobei nur wenige Wochen Zeit blieben, um die Einrichtung für die Öffentlichkeit zu öffnen. Diese Eile, die wenig strategische Planung erlaubte, kombiniert mit einem schnellen Anstieg der Besucherzahlen auf fast 2.000 pro Tag in der Hochsaison, hat eine Situation geschaffen, in der viele potenzielle Zukunftsperspektiven für Robben Island als Besucherattraktion identifiziert werden können. Debatten über die Zukunft der Insel befassen sich mit ihrer Position innerhalb des multikulturellen Erbes der Westkap-Provinz, ob sie als Konferenzzentrum mit Übernachtungsmöglichkeiten entwickelt werden sollte, und inwieweit ihre Botschaft politisiert werden sollte. Robben Island fungiert nicht nur als Museum, sondern auch als heiliger Ort und Schrein für einen lebenden Menschen und wurde im Dezember 1999 als eine der ersten UNESCO-Welterbestätten Südafrikas ausgewiesen. Diese fallstudienbasierte Feldforschungsarbeit diskutiert potenzielle Zukunftsperspektiven für die Insel.
Myra Shackley (Mon.) hat diese Frage untersucht.