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Der nordöstliche Rand des Tibetanischen Plateaus wird von den Qaidam- und Qilian-Terranen unterlagert, die hauptsächlich aus mid-Protozoikum bis unterem Paläozoikum stammenden ozeanischen und Bogenassemblagen bestehen, die an den südlichen Rand des Tarim/Sino-Koreanischen Kratons akkretiert wurden. Die meisten früheren Modelle deuten darauf hin, dass diese Assemblagen entlang eines nordostwärts geneigten Subduktionssystems entstanden sind, das während des frühen Paläozoikums am Rand des Tarim/Sino-Koreanischen Kratons konstruiert wurde. Die Hauptkomponenten werden entweder als ein Archipel von Vulkanbögen und Rückenbecken oder als eine breite Ausdehnung akkretionärer Komplexe interpretiert. Unsere geochronologischen Daten unterstützen ein Modell, das von Sobel und Arnaud 1999 vorgeschlagen wurde, in dem die Qaidam- und Qilian-Terranen durch eine mittelpaleozoische Naht vom Tarim/Sino-Koreanischen Kraton getrennt sind, die entlang einer southwestwärts geneigten Subduktionszone geschlossen wurde. Das Fundament dieser Terranen besteht aus ozeanischen Assemblagen, die vor der Einlagerung von ∼920–930 Ma Granitoiden zu einem kohärenten krustalen Fragment amalgamiert wurden. Frühpaläozoischer Bogenmagmatismus trat zwischen ∼480 und ∼425 Ma auf und fegte anscheinend southwestwärts über einen Großteil der Qilian- und Qaidam-Terranen. Akkretionbezogener Magmatismus entlang des inländischen Randes des Qilian-Terrans trat zwischen ∼423 Ma und ∼406 Ma auf. Nach der Akkretion im Silur-Devon hat die Region spätpaläozoische und mesozoische Hebung und Erosion erlebt und wurde stark durch tertiäre Auffaltungen, Hebung und Streckbewegungen entlang des Altyn Tagh-Verwerfungs überprägt. Die Korrelation geologischer Merkmale und magmatischer Geschichten zwischen dem Altun Shan und dem Nan Shan deutet darauf hin, dass die östliche Altyn Tagh-Verwerfung eine Gesamtsumme von ∼375 km linksseitigem Offset aufweist.
Gehrels et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.